| Hotel Werzer
19. Juli. 1927
Juli 1927?
PT UE
ich bin im Prinzip dafür, dem Stadttheater in Breslau die Glückliche Hand zu überlassen, weil ich den immer für den berücksichtigenswertesten halte, der es zuerst wagt. Ich möchte aber meine definitive Zusage von einer Bedingung abhängig machen und bezüglich des Materialpreises aus Prestigegründen einen Vorschlag machen.
Der Vorschlag: Der Materialpreis hat derselbe zu sein, wie an jeder andern Bühne gleicher Grösse: Jedoch kann die Bezahlung in der Weise erfolgen, dass ein Teil bei Abschluss des Vertrages, ein weiterer nach der fünften Aufführung und der Rest nach der achten Aufführung zu bezahlen ist, so zwar, dass diese Restbeträge eben nur im Falle eines grösseren Erfolges, der sich in der Zahl der Aufführungen ausdrückt, fällig werden.
Die Bedingung: ich möchte in direktem brieflichen Verkehr mit Prof. Turnau und dem Dirigenten des Werks Zusagen über eineige[!] künstlerische Fragen erhalten, deren beiläufieges[!] Ausmass und Richtung Prof. Turnau aus den Erfahrungen, die wir mit der Aufführung in der Volksoper gemacht hben ja ohnedies abzuschätezen[!] vermag, welche also keine Ungeheuerlichkeit darsctellen[!].
Ich hielte es für zweckmässig[ilg.] Herrn Prof. Turnau den ersten Teil dieses Briefes im Wortlaut mit zuteilen. [Ilg.] Hochachtungsvoll
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