Letters Details
| Date from letter: | 1923.05.22 Filing Element: 1923.05.22 ID: 851 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| URN: | https://repo.schoenberg.at/urn:nbn:at:at-asc-B008511 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| First Line: | anbei ein neuer Brief des Frankfurter "Sängerchor | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Description: | No signature; received by UE: 1923.05.23; answered by UE: 1923.05.25 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Language: | G, German | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Transcribed | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Version: | Final version | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Text: | 22. Mai [192]3 Lieber Herr Direktor Hertzka, anbei ein neuer Brief des Frankfurter "Sängerchor". Ich befürworte sehr, denen die Aufführung zu überlassen. Mir macht das einen in jeder Hinsicht soliden Eindruck. Sie können unmöglich gezwungen werden, eine Abmachung mit dem Opernhaus auch über die zugesagte Aufführungsfrist hinaus zu halten. Sie setzen sich danneeben[!], wie schon manchmal, zwischen 2-3 Stühle. Alles was Herr Grandpierre schreibt, hat dagegen Hand und fuss und ich halte es für das Werk für sehr günstig, wenn gerade hier gezeigt wird, dass nicht die grossen Unternehmnen[!] allein eine Aufführung wagen können, sondern, dass das ebbensogut[!] von mehreren kleineren Verinen gemeinrsam[!] geschehen kann. Ich will mich Ihrer Erfahrung nicht allznsehr[!] entgegenstemmen, aber hier habe ich einen guten Eindruck, das Fr.-Opernhaus hingegen hat uns schon mehrmals aufsitzen lassen. Zu unseren letzten Besprechungen (leider haben Sie einen Zug versäumt) möchte ich noch sagen: Zu einer Klärung der Situation können wir nur gelangen, wenn wir über die Höhe der Auflageneinverstanden sind. Darum bitte ich Sie mir so rasch als möglich einen verbindlichen Vorschlag zu machen, durch welchengenau für alle Werke und alle deren Ausgaben, die gegenwärtige Höhe der Auflage festgesetzt wird. In gewissen Enzelfällen wir die Angabe der vorhandenen Bestände ausserdem erforderlich sein und eine gutgeschätzte Vermutung über den Zeitpunkt der Neuauflage. Ich würde in beiderseitigem Interesse eine umgehende Erledigung dieser Fragen für angezeigt halten, umsomehr, als nach meiner Auffassung infolge des unanwendbaren Vertrages derzeit überhaupt kein Vertrag besteht. Weil ich es wünsche, nehme ich gerne an, dass es einen Möglichkeit zur Einignung[!] giebt. Aber ichh[!] muss wissen, was mir meine früheren Werke tragen können, ehe ich mich darauf einlassen kann, neue herzugeben. Mit herzlichen Grüssen bin ich Ihr ergebener | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||