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Letters Details


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Date from letter: 1949.07.05 Filing Element: 1949.07.05
ID: 4942
URN: https://repo.schoenberg.at/urn:nbn:at:at-asc-B049426
From
Name: Schönberg, Arnold
Address: 116 North Rockingham Avenue, Los Angeles (Brentwood) 24, CA, USA
City: Los Angeles, Calif.
Country: USA
Other Names: R[ichard] H[offmann]
To
Name: Schlee, Alfred
Title: Herr, Doktor
Company: Universal-Edition A.G.
Address: Karlsplatz 6, Musikvereinsgebäude, Wien I, Österreich
City: Wien
Country: Österreich
First Line: Das Manuskript das zum Verkauf angeboten war, war
Description: p.2 is postscript; conclusion of letter on o.1.
Language: G, German
Transcribed
VersionFormatfolSourceLocation in source
Final versiontyped letter (2p.)2p.
Final versioncarbon copy (2p.)2p.LC
Final versionmicrofilm (2fr)2fr.ASCSatCollL10, rl.19, fr.445-446
Final versionphotocopy (2p.)2p.ASCL7U2
Final versionscan (2f.)2f.ASCLC031
Final versiontranscription (partial)1p.GA Reihe B/Band 23,1p. 394 (partial)

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Link to sourceCommentURN / Zitierlink
carbon copyhttps://repo.schoenberg.at/urn:nbn:at:at-asc-BM057764
Version: Final version
Text:

Arnold Schoenberg
116 N. Rockingham Ave.
Los Angeles 24, California

5. Juli, 1949.

Dr. Alfred Schlee
Universal Edition
Wien I.,
Karlsplatz 6.

Lieber Herr Schlee,
Das Manuskript das zum Verkauf angeboten war, war das Manuskript meiner Serenade. Es hates angeblich ein wiener Autographenhändler in der Schweiz angeboten und ich weiss auch nicht ob er es nicht wirklich verkauft hat. Nun, in diesem Fall konnte ich nichts dagegen tun, denn ich habe es seinerzeit dem Dr. Schwarzmann geschenkt. Vielleicht hat er es zu Geld machen müssen, oder ist es ihm geraubt worden--das weiss ich nicht.
Aber was Ihre Behauptung anbelangt, dass die Manuskripte meiner Werke der Universal Edition gehören, so ist es gänzlich falsch. Ich habe mit Herzga[!] wiederholt darüber gesprochen und er hat mir aus Grund, warum sie bei ihm bleiben müssen nur angegeben um etwaige Korrekturen vorzunemen--falls das notwendig ist. Wenn in den Veträgen etwas anderes stehen sollte, so bitte ich Sie mir Abschriften dieser von mir unterschriebenen Veträge zu schicken--womöglichst Fotokopien. Ich würde Gewicht darauf legen, die ganzen Verträge in Fotokopien von Ihnen zu erhalten.
Ich sehe dem Eintreffen des kleinen Betrags den Sie mir für die abgelaufenen Jahre senden entgegen. Ich bin eigentlich sehr überrascht, dass das so wenig ausmachen soll und ich bitte Sie bestimmt keine weiteren Abzüge davon zu machen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich sie noch fragen, ob ich eine Cellostimme meiner Septet Suite von Ihnen haben kann. Es soll dieses Stück hier aufgeführt werden und meine Stimme ist in Verlust geraten-gestohlen worden, wahrscheinlich.
Ich bin mit besten Grüssen, Ihr,

P.S. Sie haben meine Frage nach dem mirgehörigen Materialen meiner Oper ["]Von Heute auf Morgen["] nicht beantwortet. Auch ist mir nie ein Pfennig verrechnet worden, obwohl ich weiss, dass die Universal Edition Exemplare Verkauft hat.

R.H.

 
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