Letters Details
| Date from letter: | 1941.03.18 Filing Element: 1941.03.18 ID: 3575 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| URN: | https://repo.schoenberg.at/urn:nbn:at:at-asc-B035759 | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| First Line: | Ich bestöttige den Empfang Ihrer Abrechnung v | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Language: | G, German | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| Version: | Final version | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Text: | 18. Maerz 1941 An die Universal Edition, A.G. I. Karlsplatz 6 Wien, Ostmark, Germany Sehr geehrte Herren: Ich bestöttige den Empfang Ihrer Abrechnung vom Dezember 1940 und ersehe daraus, dass sich für mich ein kleiner Saldo ergibt. In Ihrem vorigen Brief haben Sie mir RM 320 für meine eigenen Werke belastet, wie Ihr an die Universität gerichteter Brief besagt. Ich habe mich zur Bezahlung dieser Schuld in meinem Brief vom 7.III. bereit erklärt. Da ich aber diese Werke ausschliesslich als Spenden an kleine unbemittelte Bibliotheken verwende, so würde ich es sehr wünschen, dass Sie mir wie in früheren Zeiten, meine Werke kostenloss überlassen würden and für fremde Werke einen 305igen Rabatt gewähren wollten.--Wie immer, sobald es die Umstände erlauben, will ich an die Tilgung dieser Schuld herangehen und hoffe inzwischen, dass Sie freundlichst eine Reduktion vornehmen werden. Nötigenfalls bitte ich Sie den Saldo zu meinen Gunsten aus dieser Abrechnung zur Tilgung meiner Schuld zu benützen. Womöglich aber würde ich sehr bitten, wenigstens einen Teil dieses Saldos an meinen Sohn Georg Schönberg, von dem ich schon seit langer Zeit kein Wort gehört habe, zu bezahlen. Ich habe nun noch eine Bitte: Als ich hier in Amerika niederliess, wurde mir mein Austritt aus der Genossenschaft Deutscher Tonsetzer nahegelegt. I[ch] hätte wohl bei dieser Gelegenheit auch aus der Ammre austretten sollen, was ich aber nicht wusste. Infolgedessen muss sich bei der Ammre eine gewisse Menge Geldes angesammelt haben auf welche ich Anspruch zu erhebn berechtigt hin. Ich bitte Sie nun, in meinem Namen diese Gelder zu beheben und zum Teil zur Tilgung meiner Schuld von 320 RM zuverwenden, den Rest aber an meinem Sohn Georg Schönberg, Wiener Neudorf bei Mödling, Adolf Hitlerplatz 5 zu bezahlen. Ich danke Ihnen sehr für die honorige Behandlung meiner Angelegenheiten und [w]ünsche sehr dass ich Ihnen hiefür persönlich danken dürfte. Ich empfehle mich, mit vorzüglicher Hochachtung ergebenst | ||||||||||||||||||||||||||||||