| 14.II.1927
Herrn
Arnold Schönberg
Charlottenburg
Sehr verehrter Herr Schönberg!
Ich danke Ihnen sehr für Ihre liebenswürdigen Mitteilungen.--Zu meinem schmerzlichen Bedauern muß ich unsere Verhandlung, kaum begonnen, als beendigt betrachten. Es ist ein durchgeführtes Prinzip meines Hauses, über Honorarfragen nicht des längeren zu korrespondieren. Können Sie, wie es nach Ihren Ausführungen mir begreiflich ist, meinen Vorschlägen nicht zustimmen, so vermag ich andererseits über die angegebenen Honorarenicht hinauszugehen, ebenso wenig wie es für mich tunlich wäre, eine Abmachung zu treffen, durch die Siesich dauernd benachteiligt fühlen würden.
Ich hoffe, daß, wenn unsere Korrespondenz in diesem Falle auch zu keinem positiven Resultat geführt hat, unsere persönlichen Beziehungen die gleich harmonischen wie bisher sein werden und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Ihr
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