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Letters Details


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Date from letter: 1926.03.02 Filing Element: 1926.03.02
ID: 1187
URN: https://repo.schoenberg.at/urn:nbn:at:at-asc-B011870
From
Name: Schönberg, Arnold
Address: Pension Bavaria, Steinplatz 2, Berlin-Charlottenburg 2, Deutschland
City: Berlin
Country: Deutschland
To
Name: Hertzka, Emil
Title: Herr Direktor
Company: Universal-Edition A.G.
First Line: mein Sohn schrieb mir schon das vorige Mal, dass m
Description: Received by UE: 1926.03.04; answered by UE: 1926.03.08
Language: G, German
Transcribed
VersionFormatfolSourceLocation in source
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Final versionscan (2f.)2f.ASCLC030
Final versionprinted (1p.)GA Reihe B/Band 18,2p. XXIII (partial)

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Link to sourceCommentURN / Zitierlink
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typed letterhttps://repo.schoenberg.at/urn:nbn:at:at-asc-BM001713
Version: Final version
Text:

Arnold Schönberg
Charlottenburg 2
Steinplatz 2
Pension Bavaria


2.III.1926

Herrn Direktor Emil Herzka[!]

Lieber Herr Direktor,
mein Sohn schrieb mir schon das vorigemal, dass man ihn bei Ihnen, als er sein Monatsgeld holen kam, sehr barsch behandelt habe und eer[!] ausserdem mehreremale kommen musste. Diesmal aber schient man ihn für besonders sträflich gehalten zu haben und hat ihn in scheinbar sehr grober[!] weise abgewiesen. Da ich somit diese kleine Gefälligkeit von der UE nicht haben kann, so verzichte ich hiemit darauf und werde meine Geldsendungen nunmehr direkt besorgen. Aber ich muss sagen ich staune darüber und muss erwähnen, dass ich geglaubt hätte, es würde bei Ihnen ein Bote von mir so aufgenommen, wie ich einen Boten von Ihnen aufnehme. Ich weiss nicht wer der betreffende Herr war, der sivh[!] meinem Sohne gegenüber so grossartig vorkommt: aber [ilg.], wenn ich vielleicht auch berechtigt wäre, ihm gegenüber [ilg.] mich annähernd ebensogrossartig zu fühlen, so habe ich es ihn doch sicher [ilg.] bisher nicht kosten lassen. Soll ich das nun ebenso machen; oder soll ich weiter mein Prinzip aufrecht halten: freundlich zu sein, so lange es irgend möglich ist.
Ich muss mich auch darüber beschweren, dass man mir noch immer nicht die letzten Hefte des Anbruch geschickt hat, obwohl ichj[!] mehreremale darum gebeten habe. Dann hat man mir vom Jahrbuch nur ein Exemplar geschickt, wo ich dochals Mitarbeiter auf mehrere Anspruch machen kann. Butte also wenigstens noch 2 Exemplplare[!] zu senden oder ein Paar Separatabdrucke meines Artikels, da ic[!] die für meine Mappen benötige.
Bitte teilen Sie mir mit, ob meine Chöre schon im Stich sind. Bis jetzt hat man mir noch nicht ein Wort gesagt über Format und Stichanordnung. Sonst war das doch Usus.
Hat man bei der Kantate bedacht, dass, da sie mit Klavierbegleitung ist, die Partitur so gross sein muss, dass man daraus speilen kann? [ilg.] Der Stich muss aber doch nicht übermässig gross sein, da man sich ja jetzt daran gewöhnt hat, aus kleineren Noten zu spielen.
Mir geht es im ganzen (bis auf meine Gesundheit) hier sehr gut. Wie geht es Ihnen? Ich habe gedacht, Sie Ende Februar hier zu sehen! Herzlichste Grüsse, Ihr

 
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