Titel

Werkgattungen

Papiersorten

Volltextsuche

Kategoriensuche

Verknüpfte Suche

Sie befinden sich hier: / Reinschrift

Sechs kleine Klavierst├╝cke

Quelle: Reinschrift

zum Notenmanuskript
zum Notenmanuskript

Quellentyp: Reinschrift
Seiten: 8

Beschreibung:

Das Manuskript ist mit schwarzer Tinte auf stark gebräuntem Notenpapier mit 10 Systemen ohne Wasserzeichen geschrieben. Seiten 6 und 8 sind leer, Seiten 1, 3, 5 und 7 unten links mit violettem Stempel »Arnold Schönberg, Berlin-Zehlendorf-Wannseebahn Machnower Chaussee, Villa Lepcke.« versehen. Im I., II., III. und VI. Stück trägt Schönberg Korrekturen mit rotem Buntstift ein, Ergänzungen zu Tempo und Dynamik mit blauem und rotem Buntstift. Die Bleistift-Eintragungen im gesamten Manuskript stammen größten Teils von unbekannter Hand. Einige Einträge, etwa ein Violinschlüssel im I. Stück zu Beginn von Takt 2, linke Hand, ergänzen das Manuskript und finden sich auch in den gedruckten Fassungen wieder. Die meisten Eintragungen jedoch betreffen das Zählen von Taktteilen, etwa in Takt 3 (6 /8-Takt) des I. Stücks (»1 2 | 3 | 4 5 - 6«), Fingersätze (etwa Takt 6 des I. Stücks der Vermerk »1« über e²), dynamische Verfeinerungen und das Auffinden von Tonhöhen (etwa Takt 6 des II. Stücks: fis his dis fis). Sie deuten auf Vorbereitungen einer Aufführung hin, vermutlich vor Oktober 1913, da das Werk ab dann im Druck vorlag, und wohl nicht mehr im bzw. mit dem Manuskript gearbeitet worden wäre. Als Autor dieser Eintragungen kommen daher der Pianist Egon Petri (Privataufführung für Schönberg am 22. Januar 1912) und (wahrscheinlicher) Louis Closson, ein Busoni-Schüler und Pianist der Uraufführung am 4. Februar 1912 im Berliner Harmonium-Saal in Frage. Unter dem II. Stück befindet sich ein ausführlicher Hinweis zur Vortragsart von Schönbergs Hand, der, im Unterschied zu anderen
Anmerkungen, etwa zum III. Stück, nicht in die Druckfassung übernommen wurde:
> oder sf bedeutet stets nur eine kleine, der Umgebung angemessene Betonung. Diese Betonung darf stärker sein, als die dem betreffendem [sic] Taktteil zukommende, muss sich aber wohl unterscheiden von den durch: mfp, fp, mfpp, fpp oder gar ffpp bezeichneten Stellen, bei welchen wirklich einzelne Töne durch ihre Stärke aus der Umgebung herausfallen, um, eventuell durch sofortige Abdämpfung, gleich nachher wieder dem Vorhergehenden sich anzupassen. (vgl. Faksimile-Ausgabe der Quelle, hrsg. von Christian Meyer, Arnold Schönberg Center, Wien, 2009)


Standort: Arnold Sch├Ânberg Center
Signatur: MS 19

Digitale Reproduktion:

Format JPG, Druckqualität: 200 dpi
Der Download ist kostenlos.


zum Download
Reproduktion downloaden



zurück