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Sie befinden sich hier: Alle Titel / Streichquartett Nr. 1 / 1. Handexemplar Schönbergs

Streichquartett Nr. 1

Quelle: 1. Handexemplar Schönbergs

Entstehungszeitraum: 08.11.1932
Quellentyp: Druck - Handexemplar

Beschreibung:

Originalausgabe in einen Umschlag aus festem Pappkarton (hoch 208 x 148 mm) mit grünem Leinenaufzug gebunden; Innenseite des Umschlags weißes Papier mit grünem Blümchenmuster.
Rückentitel: QUARTETT; auf I. Umschlagseite in goldenen Buchstaben: Streich-Quartett | op. 7. Auf die III. Umschlagseite ist oben ein 57 x 126 mm großes Stück vorgedruckten Notenpapiers aufgeklebt, 3 vollständige und unten 1 unvollständiges System; mit blauer und schwarzer Tinte beschriftet: Notenbeispiel 1.Gg. T.1 bis T.6 1.Nz. und verbaler Hinweis auf die Übereinstimmung der Tonqualitäten in T.2 2/8 bis T.3 8/16 mit T.4 1/4–16/16 sowie Unterschrift von Peter Schacht, der 1927 bis 1933 Schönbergs Schüler war; roter Datumsstempel: 8. Nov. 1932.
Zahlreiche Korrekturen und Anmerkungen mit überwiegend Rotstift, aber auch roter Tinte, Bleistift, grünem, blauem, schwarzem, braunem und orange Farbstift sowie blauem Kugelschreiber. S.[1] unter der Opuszahl schräg, die zweite und dritte Zeile unterstrichen: Dieses Exemplar enthält | Korrekturen | Schönberg.
Die Eintragungen stammen zum Teil von Schönberg, zum Teil von fremder Hand; einige lassen die Schrift von Rudolf Kolisch erkennen. Von Schönberg paraphiert sind zwei Anmerkungen: Die Anfrage zu T.22 2.Gg. 9.Nz.: [b] fes?, beantwortet er zunächst durch: ich glaube fes | ist richtig | Sch, streicht diesen Satz und fügt hinzu: das ist selbstverständlich | f (sonst wären es | verdeckte Oktaven); die Korrektur zu T.1258 1.Gg. 1/8 macht er durch eine Randbemerkung rückgängig: as | statt ces | Schbg. Zu T.512 Vcl. 1/4 bemerkt er (vgl. dazu D3): Manuskript | nachsehen | soll jedenfalls | d.
Die Eintragungen stellen einige Fehler des Druckes D richtig, übernehmen jedoch in ganz wenigen Fällen auch fehlerhafte Lesarten aus den Stimmen E (z.B. T.5 Br. 4.Nz. a', T.252 Br. e statt c). Beträchtlich sind die Retouchen im Bereich der Vortragsbezeichnung, die wohl in direktem Zusammenhang mit einer Einstudierung vorgenommen wurden. Dies und die Tatsache, daß sie keine Tendenz zu einer übergreifenden und konsistenten Revision erkennen lassen, mindern zwar das textkritische Gewicht dieser Korrekturen; als von Schönberg bzw. anderer kompetenter Seite notiert sind aber wenigstens die wichtigsten mitteilenswert.


Quellensiegel: D1
Gesamtausgabe: Reihe B, Band 20, S. 24–26
Standort: Arnold Schönberg Center
Signatur: [ohne; vgl. McBride Handexemplare, S. 194 Nr. 61a]

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