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Streichquartett Nr. 1

Quelle: Autographe Reinschrift. Stichvorlage für den Druck

zum Notenmanuskript
zum Notenmanuskript

Entstehungszeitraum: 09.1905
Quellentyp: Reinschrift
Seiten: 64

Beschreibung: Konvolut (hoch 342 x 261 mm) aus 1 Blatt, 3 Lagen zu 2, 8 bzw. 5 Bögen und 1 Blatt vorgedruckten Notenpapiers zweier ähnlicher Sorten; die Außenblätter bildeten möglicherweise ursprünglich einen Umschlagbogen. Rote Fadenheftung der Lagen; Rückenverklebung, in welche die beiden Außenblätter eingefügt sind, mit gelblichen Papier- und mit Leinenstreifen. Starke Randbeschädigung, vor allem bei der I. Lage.
Sorte a (I. Lage): 24 Systeme, Firmenzeichen auf 1. und 3. Seite des Bogens unten links: J.E.-Wappen a | No. 8. | 24 linig.
Sorte b (Außenblätter, II. und III. Lage): 24 Systeme, Firmenzeichen auf 1. und 3. Seite des Bogens bzw. auf Recto-Seite des Blattes unten links: J.E.-Wappen b | No. 8 | 24 linig.
Überklebungen überwiegend mit Notenpapier gleicher Sorte:
S.13 (= 5. Seite der II. Lage): quer 61 x 227 mm, 4 Systeme und unten ein unvollständiges, überdeckt System 1–4 und die fünfte Linie von System 5.
S.15 (= 7. Seite der II. Lage): quer 55 x 113 mm, 4 Systeme, überdeckt etwa in der zweiten Hälfte die erste Linie von System 20 und die Systeme 21–24.
S.18 (= 10. Seite der II. Lage): ein unbedrucktes Stück Papier, hoch 60 x 30 mm, überdeckt im letzten Achtel die vierte bis erste Linie von System 5 und die Systeme 6–9; dann ein Stück Notenpapier, quer 57 x 193 mm, überdeckt vom ersten bis siebenten Achtel die dritte bis erste Linie von System 5 und die Systeme 6–9, überlappt das unbedruckte Stück Papier um etwa 3 mm.
S.46 (= 6. Seite der III. Lage): quer 16 x 57 mm, ein System mit schwarzer Tinte, überdeckt etwa im letzten Fünftel System 7.

Mit schwarzer Tinte beschriftet; zahlreiche Eintragungen mit anderen Schreibmaterialien; Rasuren; Stempel.

S. [I] Titel: Streich=Quartett; darunter mit Bleistift von fremder Hand: op 8; rechts unten in der Ecke Adressenstempel: ARNOLD SCHÖNBERG | - - -WIEN- - - | IX. LIECHTENSTEINSTRASSE 68/70.
S. [II] ist leer.
S. 1–55 (die 8 Seiten der I. Lage, die 32 Seiten der II. Lage und die 1.–15.Seite der III. Lage): Notentext; Paginierung jeweils oben in den Außenecken; die Studienbuchstaben sind mit Blaustift, die Taktnumerierung – jeweils bei den Studienbuchstaben ansetzend überwiegend durch Zehnerzahlen im Kreis – mit grüngelbem Farbstift nachgetragen; Korrekturen und Eintragungen außer mit schwarzer Tinte überwiegend mit rotem, aber auch mit blauem und orange Farbstift, Bleistift sowie roter Tinte; auf S.6 ist das 11.-14. System mit schwarzer Tinte nach rechts verlängert.
S. 55 unten rechts, d.h. nach Ende des Notentextes: Arnold Schönberg | Wien | September 1905.
S. [56] ist leer.
S. [57]: Mit Bleistift listenförmige Hinweise Schönbergs auf die Änderungen in der I. Durchführung und auf zwei weitere Korrekturen (vgl. unten); jede Zeile ist mehrfach abgehakt. Darunter von fremder Hand mit Bleistift: Wendestellen einrichten [beide Wörter unterstrichen] von Buchstabe C–D.
S. [58]–[60] sind leer.
S. [61]: Oben ein unleserliches Wort mit schwarzer Tinte.
S. [62] ist leer.

Im Zuge der Vorbereitung des Stichs von D wurden von fremder Hand zahlreiche Eintragungen innerhalb des Notentextes vorgenommen, so vor allem Zahlen und Markierungskreuze, durch welche die Verteilung der Takte auf den Seiten vorgeplant wurde. Diese Vorplanung, die wenigstens zwei differierende Stränge erkennen läßt, ist jedoch nicht beim Stich berücksichtigt worden. Dagegen stimmen die folgenden Eintragungen Schönbergs, die seine Beteiligung am Korrekturlesen belegen, gänzlich mit der Seitendisposition des Originaldrucks überein:
S. 22, nach T. 488: bis hierher Seite 32 II Korrektur gelesen;
S. 27, zu T. 677: hier beginnt Seite 41;
S. 33, nach T. 832: Seite 48;
S. 44, nach T. 1049: Seite 64.
Die Korrekturen im Notentext betreffen nahezu alle Bereiche; auffällig ist eine häufig auftretende Korrekturanweisung, die schon auf S.1 das Hauptthema und das erste Gegensatzthema betrifft: Ein Punkt im Kreis fordert in den rhythmischen Aufgliederungen Achtelnote–Sechzehntelpause–Sechzehntelnote das Ersetzen der Sechzehntelpause durch einen Augmentationspunkt.
Nachdem schon die Taktzahlen in den Text eingetragen waren, unterzog Schönberg die I. Durchführung einer eingreifenden Revision, die im wesentlichen Kürzungen zum Ergebnis hatte (zum Inhalt der Revision vgl. GA Reihe B, Band 20, S. 14 ff. und 101 ff.).


Quellensiegel: B
Gesamtausgabe: Reihe B, Band 20, S. 13–23
Standort: Library of Congress
Signatur: ML 30.8b.S3 [ML 96.S38] op. 7

Digitale Reproduktion:

Format JPG, Druckqualität: 200 dpi
Der Download ist kostenlos.


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